Die Winterschule in
Lindlar im Jahre 1912 - kolorierte zeitgenössische Postkarte, noch ohne den Anbau für die Landfrauenschule

Das Haus der artgenossen wurde 1910 als Winterschule für die angehenden Landwirte der Region errichtet. Die Lindlarer Ratsherren hatten sich vehement für einen Standort dieser Schule in Lindlar eingesetzt. Ende der 20er Jahre wurde die Berufsschule um eine Klasse für ländliche Hauswirtschaft erweitert. Die Schule war zu dieser Zeit eine der wenigen Einrichtungen in denen junge Frauen eine für die Zeit umfassende Ausbildung erhalten konnten. Bis Ende der 60er blieb die Schule in dieser Konstellation bestehen.

Das Bild zeigt eine Abschlussklasse der Landfrauenschule in Lindlar. Aufnahme ca. 1928

Im Anschluß daran zog die Schule für Lernbehinderte in die Räume ein. 1984 wurde die Winterschule unter Denkmalschutz gestellt.
2001 übernahmen die artgenossen das Gebäude und entwickelten das Konzept "Ein Haus voll Kunst", ein Arthotel auf dem Land. Für die Realisierung wurde das Haus komplett renoviert und auch technisch saniert.

Das Bild zeigt die Küche der Landfrauenschule in Lindlar - Aufnahme ca. 1930

Erfreulicherweise sind noch viele Details original erhalten und ermöglichen es uns eine spannende Begegnung von alter Substanz und moderner Kunst zu gestalten.

Eine Abschlußklasse der 50er Jahre mit dem Kollegium.